Rheinhessisches Meer - Ein Gartenteich
  Stromkasten
 

Der "Stromkasten"


Nach der Erweckung des Teiches aus dem Winterschlaf war das Chaos am Teichrand wieder perfekt ... Unmengen von Kabeln und Gartensteckdosen. Vor dem Weiterbau am Teich musste erst einmal hier etwas passieren.

Um einen Kasten zur Stromverteilung zu bauen, haben wir in der Terrasse beim Bau gleich eine Aussparung gelassen




Dieses "Loch" bekommt zuerst eine Verkleidung aus Holz, mit abnehmbarem Deckel
 



Wir haben eine ganze Weile überlegt, welches Gefäss am geeignetsten wäre, die Stromverteilung aufzunehmen. Entschieden haben wir uns für eine Kunststoff-Vorratsbox 70 x 50 x 40cm, mit Deckel. Hierbei haben wir darauf geachtet, dass der Deckel einen Rand hat, der über die Box reicht. In die Wand der Box wurde ein Loch gesägt und dort, zur Durchführung der Kabel und der Schläuche des Teichbelüfters, ein 90-Grad-HT-Bogen mit Montagekleber eingeklebt.



Noch (fast) ohne Inhalt sah es dann so aus:



ein erster Probeeinbau ....



Als erstes die Montage der dauerstromführenden Steckdosen



"gegenüber" die geschalteten Steckdoesen. Zum ferngesteuerten Schalten der Steckdosenleisten verwenden wir Funk-Steckdosen



So, nun sind alle Kabel durch die Öffnung gezogen und mit den Steckdosenleisten verbunden, nachdem  auf der gegenüberliegenden Seite des Rohres noch Lüftungslöcher gebohrt wurden, um später, im Betrieb, für Durchlüftung zu sorgen und Schwitzwasserbildung zu verhindern.
Mit Dauerstrom werden die beiden Pumpen versogt, die UV-Lampe, der Teichbelüfter (der aber nur im Winter angeschlossen sein wird) und natürlich die beiden Funk-Steckdosen. Geschaltet werden mit der einen Leiste die Beleuchtungen im Teich (Scheinwerfer zu Illumination der Wasserfälle und Quellsteine, Bachlaufbeleuchtung mittels Glassteinen und LED's) und mit der zweiten Leiste, die Beleuchtungen im Garten (Lichterschlauch unterhalb des Steges, Neonröhre in der Hecke)



 Genügend Reserve für eventuell hinzukommende Beleuchtungen (oder was uns sonst noch einfällt) ist jedenfalls noch vorhanden. Spätestens benötigt werden einige der freien Steckdosen, wenn der zweite Bachlauf, der durch einen weiteren Teich fliessen soll, weiter gebaut wird.

Fertig sieht das ganze so aus ... und das schönste daran: man sieht endlich keine Kabel mehr




Einige Hinweise an dieser Stelle für "Nicht-Elektriker":
Die gesamte Stromverteilung ist über eine eigene Sicherung mit Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) abgesichert. Ferner ist unbedingt darauf zu achten, dass der Querschnitt der verwendeten Kabel den im Betrieb fliessenden Stromstärken angepasst sein muss. Die Steckdosenleisten müssen für den Einsatz im Freien geeignet sind, also mindestens als "spritzwassergeschützt" (IP44) gekennzeichnet sein.
Arbeiten an elektrischen Installationen sind ausschliesslich entsprechend ausgebildeten Fachkräften vorbehalten
Wer ohne dieses Fachwissen an einer elektrischen Anlage "bastelt", begibt sich, vor allem in unmittelbarer Nähe des Wassers, in Lebensgefahr !

 
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