Rheinhessisches Meer - Ein Gartenteich
  Feinarbeiten, Teil 1
 

Nun konnten wir mit dem „Ausbau“ beginnen:



Die Uferränder des oberen Teiches, wie auch später die des unteren Teiches, wurden mit einer Ufermatte (Fa. Naturagart) belegt, auf dieser befindet sich eine ca. 2cm bis 5cm starke Schicht aus einem Gemisch aus Sand und Lehm. Rund um den oberen Teich ist eine Sumpfzone mit Uferwall angelegt. Auf diesem Uferwall wurden Pflanzen eingesät (Saatmischung: Fa. Naturagart). Gespeist wird der Wasserfluss über einen Quellstein, der über das aus dem Skimmer abgesaugte Wasser versorgt wird.



Da das hintere Ufer des unteren Teiches auf Grund der früheren Benutzung eines „Plastikwannenteiches“ als Steilufer ausgebildet war, haben wir uns entschlossen, dieses Steilufer beizubehalten und zur Fortführung des Stils des Bachlaufes mit einer Trockenmauer zu versehen. Die Mauer ist in den Teich gebaut, die Folie ist hinter den Steinen nach oben, noch über die Erdkante hinaus, geführt. Dies soll vermeiden, dass uns bei starkem Regen von hier Gartenerde in den Teich geschwemmt wird. 



Wer viel und vor allem lange arbeitet, wird wenigstens mit schönen Ansichten belohnt 



.... ein Bissel was hat sich zwischenzeitlich getan am Teich. Nach so einigen Sonntagen hatte unser Projekt Fortschritte gemacht:



Das grosse Sumpfbeet ist angelegt und bepflanzt, einige Pflanzen sind hinzugekommen, zum Beispiel die blühende Seekanne (hier noch einmal lieben Dank an Eugen) und ein kleiner Quellstein hat auch einen Platz gefunden. Auch wenn der Quellstein nicht unbedingt sein muss …. Wir konnten nicht widerstehen, wenn man schon das Glück hat einen Stein mit passendem Loch fertig zu finden



Ab dem Moment haben wir für kurze Zeit unseren Nebenberuf gewechselt und sind zu Zimmerleuten geworden. Die Fundamente für die Brücke über den „Wiesenbach“ wurden angelegt.



Der Wiesenbach sollte eigentlich erst im nächsten Jahr verwirklicht werden, aber so lange eine Brücke im Garten zu haben, ohne Wasser darunter?? Die Vorstellung gefiel uns beiden nicht und so beschlossen wir, den halben Bach sofort zu bauen und die restlichen ca. 10m, für die die Neigung des Grundstückes verändert werden muss (Wasser fliesst leider nicht bergauf, schade eigentlich …), im nächsten Jahr









Da der Bach nun mitten im Grundstück entspringt, wurde das Bachbett etwas tiefer ausgehoben und der Beginn in eine Quellgrotte gelegt. Die Holzkonstruktion dient zum einen zur Durchführung des Schlauches vom Filter und, wie auf dem vierten Bild der Reihe zu sehen ist, als Träger für die Erde. Vom Schlauch ist so nichts mehr zu sehen und trotzdem ist der Teil des Baches im nächsten Jahr wieder leicht abzubauen. Zwischenzeitlich ist die Oberseite der Grotte natürlich auch bepflanzt.

Zwischendrin muss das Wasser mal einen Höhenunterschied von ca. 45 cm überwinden. Noch einen plätschernden Wasserfall wollten wir weder uns noch den eventuellen, späteren Nachbarn zumuten. Mit wirklich riesigem Glück haben wir einen Stein gefunden, der genau die erforderliche Höhe aufweist und vorne abgeschrägt ist, so dass das Wasser herunterlaufen kann und zum perfekten Einbauen hinten und unten fast rechtwinklig ist.

Zum Verkleidung der Folie und Ufermatte, mit der der gesamte Bachlauf ausgelegt ist, verwendeten wir im Bereich des Wassers Rheinkies 32-250mm und an der hinteren Mauer "Wingertknorze" (für die Nicht-Rheinhessen: alte Weinreben). Bepflanzt ist der Bachlauf u.a. mit Bachbunge, Blutauge
und Wasserfenchel.

 
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